Unser Engagement

Verwendung der Mittel des Fördervereins

Mitgliederversammlung 2021 des Förderkreises für das Kinderheim Aschaffenburg e.V.

Um die Chance auf Präsenz zu wahren, hatte der Vorstand des Förderkreises für das Kinderheim  Aschaffenburg die  alle Jahre im März obligatorische Mitgliederversammlung  auf den September verschoben. Wie richtig diese Entscheidung war, zeigte die große Zahl der anwesenden Förderkreisunterstützer/-innen .  Das wichtigste Thema des Tages waren die Neuwahlen des Vorstands und die Vorstellung des neuen Leiters des Kinderheimes.   Unter Beachtung aller coronarelevanten Regeln verlief die gut vorbereitete Versammlung im großen Saal des Kinderheimes wie ein Treffen unter Freunden. 184 Mitglieder zählt der Förderkreis, der es sich seit seiner Gründung im Jahre 2005 zur Aufgabe gemacht hat, die Kinder und Jugendlichen des Kinderheimes Aschaffenburg so zu unterstützen, wie es normalerweise die Familien tun.  Jährlich rund 35000 Euro werden dafür bereit gestellt. Darüber hinauswurden in der Vergangenheit wichtige kostenaufwendige Projekte, wie  zum Beispiel der Bau des geländeeigenen Bolzplatzes und die Grill- und Spielplatzgeräte finanziert. Überall wo Stadt und Behörden  wegen gesetzlicher Vorgaben nicht handeln können, springt der Förderkreis ein. Zur  Veranschaulichung seines Rechenschaftsberichts zeigte der Vorsitzende des Förderkreises Patrick Nüssler in einer Powerpoint Präsentation , wofür die Beiträge der Mitglieder des Förderkreises verwendet werden. Anträge an den Förderkreis stellen sowohl die Kinder und Jugendlichen schriftlich oder mündlich selbst oder wie bei den Heimfreizeiten die Leitung des Kinderheimes.   Festgelegte Zuschüsse gibt es zum Beispiel für Vereinsaktivitäten oder Nachhilfeunterricht und auch für Führerschein oder Auszugsgeld nach Erwachsenwerden aus dem Kinderheim, Unmittelbar  helfen konnte der Förderkreis  in ungewöhnlichen Zeiten von Homeschooling: innerhalb weniger Tage wurden 10.000 Euro bereit gestellt, um die notwendige Hard- und Software anzuschaffen, damit die Kinder schulisch nicht ins Hintertreffen gerieten.

Tätige Hilfe leisten die Mitglieder bei den Tagen der Offenen Tür oder wenn sonstiges persönliches Engagement  gebraucht wird. Leider musste das Sortieren gespendeter Kleidung und Spielsachen wegen zu viel Ausschusses aufgegeben werden.

Der neue Leiter des Kinderheimes ist Jörg Zimmer, der von einer anderen Kinderheimeinrichtung im Odenwald an den Untermain wechselte. Er stellte seinen Werdegang vor und betonte, wie segensreich er die Einrichtung eines Förderkreises empfindet, die er bei seiner früheren Tätigkeit nicht gewohnt war und nun seine Arbeit sehr erleichtert.

Bevor die Neuwahlen begannen,  gab  Schatzmeister Jörg Unbehauen Rechenschaft über die Finanzen des Vereines, über die Höhe von Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Ausgaben ab. Eine  Erbschaft sorgt dafür, dass das Kinderheim auch mit Einrichtungen ausgestattet werden kann, die im Mitglieds-/Spendenrahmen allein nicht möglich gewesen wären.  Für die Revisoren konnte Birger Bahlke von einer bestens geführten Kasse berichten. Alle Einnahmen und Ausgaben waren nachvollziehbar verbucht, die Belege waren geordnet und und die Kassenführung entsprach den vorher gefassten Beschlüssen.  Seinem  Antrag auf Entlastung des Vorstandes wurde einstimmig stattgegeben.

Das Ausscheiden des ehemaligen Leiters der Kinderheimes Aschaffenburg Bruno Hein, der seit Gründung als 2. Vorsitzender fungierte, machte die Neubesetzung dieser Position notwendig. Unter der kompetenten Leitung von Dieter Josten, des 2. Bürgermeisters der Gemeinde Kleinostheim, die auch Mitglied ist  und dem Kinderheimleiter Jörg Zimmer wurden die Neuwahlen durchgeführt.  Alle bisherigen Vorstandsmitglieder hatten zuvor ihre Bereitschaft erklärt, sich auch für die nächsten drei Jahre in den Dienst der Sache zu stellen. 1. Vorsitzender bleibt Patrick Nüssler, 2. Vorsitzende wurde Christel Moser, die seit dem Tod ihres Mannes und Gründers des Förderkreises im Vorstand mitarbeitet, Schatzmeister bleibt Jörg Unbehauen, Schriftführer seit Gründung ist weiterhin Sven Rienecker. Ulrike Wieland, Rudi Pufe und Thomas Krenz  komplettieren als Beiräte den Vorstand. Birger Bahlke und Guido Kufer wurden wieder mit der Kassenprüfung beauftragt.

 

An der Versammlung nahm auch der Aschaffenburger Oberbürgermeister Jürgen Herzig teil, der schon als früherer Stadtrat fürs Kinderheim immer ansprechbar war  und selbst Mitglied ist. Auch der Schirmherr Martin Suffel, der den Förderkreises seit  Anbeginn unterstützt, war anwesend.  Jürgen Herzig bedankte sich für die wichtige ehrenamtliche Arbeit, die im Förderkreis geleistet wird und schätzte sich und seine Stadt glücklich, solch engagierte Bürgerinnen und Bürger in ihren Reihen zu haben.